Ich beschäftige mich überwiegend mit Aquarellarbeiten und verschiedenen Techniken in diesem Bereich. Dann überlegte ich mir, etwas Neues auszuprobieren und begann mit der Acrylmalerei. Bald stellte ich fest, dass mir die Acrylmalerei sehr viel Spaß und Freude bereitet und ich arbeitete und arbeite immer noch weiter an meiner Technik. Es wäre eine Herausforderung für mich, Acrylbilder auf sehr große Leinwände zu malen.
Mein größtes Vorbild ist mein Urgroßvater der Maler Gilbert von Canal. In der Kindheit träumte ich stets von der Kunst mit ihren starken Farben und ihrer faszinierenden Wirkung. Die Kunst gehört auch zur Kultur der Gehörlosen. Die Gebärdensprache ist für mich keine Behinderung, und gehört zu den Gehörlosen und auch zu den Hörenden, die mit Gehörlosen zusammen leben. Durch die Beschäftigung mit der Kunst und meiner Familie fühle ich mich nicht einsam. Die Kunst gibt mir sehr viel Kraft. Das Auge ist das Sehorgan für die Kunst und durch meine Gehörlosigkeit sehe ich vielleicht intensiver als Menschen die alle ihre Sinne besitzen. Gehörlose Menschen nehmen die Welt und ihre Umgebung um sich herum einfach anders und viel intensiver wahr. Dies können hörende Menschen kaum nachempfinden.